Eltern-Säuglings-/Kleinkindberatung-/Kleinkindpsychotherapie
Säuglinge und Kleinkinder benötigen den unmittelbaren Kontakt mit ihren Eltern. In den Augen, der Mimik und Gestik der Eltern spiegeln sich die kindlichen Gefühle, des Säuglings wie auch der Säuglings-/Kleinkindanteile der Eltern wider.
Säuglinge nehmen Gefühle durch das Vertrauen der Eltern in sie und ihre Fähigkeiten im regelmäßigen Austausch mit ihrer Umwelt wahr.
Die sprachliche und nicht sprachliche Kommunikation ist deshalb bedeutsam.
Im regelmäßigen täglichen Austausch werden die auf das Kind gespiegelten Gefühle immer vertrauter und vom Kind gespeichert. Dies hilft dem Kind eigene emotionale Zustände zu regulieren, sie zu verstehen und zu bewältigen.
Dieser Austausch bzw. die Kommunikation zwischen Eltern und Säugling kann
- durch Komplikationen vor, während oder nach der Geburt,
- durch psychische Beeinträchtigung der Eltern/Bezugspersonen,
- durch Einflüsse im persönlichen oder beruflichen Umfeld der Eltern
gestört werden und dies kann folgendes Symptome hervorrufen
- Auffälligkeiten in der Selbstregulation
- eine Stagnation von Auffälligkeiten wie lang anhaltendes Schreien, Einschlaf- und Durchschlafprobleme
- Auffälligkeiten im Kontakt, in der Interaktion zwischen Baby und Eltern
- Auffälligkeiten bei der Nahrungsaufnahme und Gewichtszunahme
- motorische Unruhe
Die Säuglinge, Kleinkinder und Eltern nehmen in der Therapie die Beziehungsaufnahme sensibler und bewusster wahr. Dies führt zu einem gefühlsbetonten Dialog zwischen Eltern und Säugling/Kleinkind. Er unterstützt und fördert die Selbstregulation und die Bindung des Säuglings/Kleinkindes.
Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie bei Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern
Diese Form der Therapie behandelt das Trauma des Säuglings/Kleinkindes mit Einbeziehung der Bezugspersonen. Sie ist unterteilt in drei Elemente:
das Ansprechen der Belastungen und der Ressourcen der Bezugspersonen in Bezug auf das Trauma des Kindes.
das Unterstützen der Beziehung und Bindung zwischen Eltern und Kind und
die Betrachtung und Integration der traumatischen Belastungen und Ressourcen des Kindes selbst.
Hundegestützte Psychotherapie
In therapeutischen Szenen wird der Hund in der Psychotherapie eingesetzt, um u.a. triangulierende Situationen für das Kind / den Jugendlichen herzustellen. Die Ausdruckssignale des Hundes werden mit einbezogen sowie reflektierendes Sehen und das Entwickeln und Umsetzen von neuen Verhaltensweisen und Handlungen ausprobiert. Die Betonung liegt auf dem Aufbau von Beziehungen und dem Verändern von dysfunktionalen Beziehungen in funktionale Beziehungen.
